Große Technologieunternehmen behaupten, dass generative KI den Planeten retten wird, liefern jedoch wenig Beweise dafür.

Von Gemini AI generiertes Bild
Ein neuer Bericht von Joshi, unterstützt von Umweltgruppen, zeigt, dass viele Behauptungen über Umweltinitiativen an substantiellen Beweisen mangeln. Die Ergebnisse stellen die Gültigkeit verschiedener Programme in Frage und legen nahe, dass es eines rigoroseren Datenmaterials bedarf, um Umweltpolitiken zu untermauern. Dies könnte Auswirkungen auf die Finanzierung und das öffentliche Vertrauen in diese Initiativen haben.
Die Umweltaussagen der generativen KI stehen unter Beobachtung
Neueste Behauptungen großer Tech-Unternehmen über generative künstliche Intelligenz (KI) als Werkzeug im Kampf gegen den Klimawandel fehlen laut einem neuen Bericht von Forschern und Umweltschutzorganisationen an substanziellen Beweisen. Die Ergebnisse werfen Fragen zur Gültigkeit der von Branchenführern aufgestellten Behauptungen auf.
Der Bericht, verfasst von Shalmali Joshi, zeigt, dass Unternehmen wie Google, Microsoft und OpenAI zwar generative KI zur Förderung der Nachhaltigkeit anpreisen, jedoch oft konkrete Nachweise für diese Vorteile ausbleiben. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:
- Nur ein Bruchteil der von Tech-Unternehmen zitierten Forschungsarbeiten umfasst von Fachleuten begutachtete Studien, die die Umweltnutzen der generativen KI bestätigen.
- Viele Behauptungen basieren auf isolierten Fallstudien oder theoretischen Modellen, die keine realen Anwendungen widerspiegeln.
Kritiker argumentieren, dass der Mangel an rigoroser Bewertung es schwierig macht, die tatsächliche Effektivität der generativen KI in den Bemühungen um Nachhaltigkeit zu bestimmen. Der Bericht fordert von den Tech-Unternehmen mehr Transparenz über die Methoden, die zur Bewertung der Umweltauswirkungen ihrer Technologien verwendet werden.
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📰 Originalquelle: https://www.wired.com/story/big-tech-says-generative-ai-will-save-the-planet-it-doesnt-offer-much-proof/
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