Entschlüsselung der Arktis zur Vorhersage des Winterwetters

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Jeden Herbst analysiert der MIT-Forscher Judah Cohen atmosphärische Muster, um die Winterwettervorhersagen zu optimieren. Sein Fokus liegt darauf zu verstehen, wie stratosphärische Bedingungen das saisonale Klima beeinflussen, mit dem Ziel, die Genauigkeit der Prognosen zu verbessern. Cohens Erkenntnisse könnten die Vorbereitung auf extreme Winterereignisse erleichtern und Bereiche wie Landwirtschaft und Energieversorgung unterstützen.
Das Entschlüsseln der Arktis zur Vorhersage von Winterwetter
Forscher wenden sich an die Arktis, um Hinweise auf Winterwettermuster zu finden. Judah Cohen, ein Forschungswissenschaftler am MIT, steht an der Spitze dieses Vorhabens und analysiert, wie arktische Bedingungen, insbesondere Meereis und Schneedecke, das Wetter in Nordamerika und Europa beeinflussen.
In diesem Jahr erwartet Cohen, dass ungewöhnlich niedrige Pegel des arktischen Meereises zu extremen Winterbedingungen im östlichen Teil der Vereinigten Staaten und in Europa führen könnten. Seine Modelle sagen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für schwere Wetterereignisse voraus, bedingt durch die jüngsten historischen Tiefststände des Meereis-Ausdehnung.
Aktuelle Daten zeigen, dass sich die Arktis doppelt so schnell erwärmt wie der globale Durchschnitt, was den polarwirbel verändert – das Band von Winden, das normalerweise kalte Luft zurückhält. Ein geschwächter polarwirbel kann zu "polarischen Ausbrüchen" führen, die extrem kalte Luft nach Süden entweichen lassen.
Auswirkungen der arktischen Bedingungen
Cohen und sein Team nutzen Satellitenbeobachtungen und Wettermodelle, um die arktischen Bedingungen zu verfolgen, wobei der Fokus auf:
- Meereis-Ausdehnung
- Schneedecke über Sibirien und Kanada
- Temperaturabweichungen
Ihre Forschung legt nahe, dass ein schneereiches Sibirien zu kälteren Temperaturen in Nordamerika führen kann, was Sektoren wie Landwirtschaft und Energie beeinflusst. Genauige Wintervorhersagen sind entscheidend für Landwirte und Energieunternehmen, um sich auf steigende Heizbedarf vorzubereiten und Pflanzpläne anzupassen.
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📰 Originalquelle: https://news.mit.edu/2026/decoding-arctic-to-predict-winter-weather-0108
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